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Lehrbetrieb: Wellnessresidenz Alpenrose

Bildschirmfoto_2019-10-17_um_16.12.29 Lehrbetrieb: Wellnessresidenz Alpenrose

Der richtige Weg

In der Wellnessresidenz Alpenrose ist die Lehrausbildung seit geraumer Zeit ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens. Personalmanager Arthur Fankhauser sieht für den „Ausgezeichneten Tiroler Lehrbetrieb“ trotz großer Erfolge immer noch Luft nach oben.

Seit bereits fünf Jahren ist Arthur Fankhauser verantwortlich für das Personalmanagement in der Wellnessresidenz Alpenrose in Maurach: Er führt Bewerbungsgespräche, ist Ansprechpartner für das gesamte Personal, führt die Kommunikation zu den Abteilungsleitern und vieles mehr. Zu seinen Aufgaben gehört zudem die Gestaltung der Lehrausbildung. „Es ist uns schon seit Jahren wichtig, unsere Lehrlinge gut auszubilden“, erklärt Fankhauser, „schließlich sollte man wissen, dass die Lehrlinge eine solide Grundausbildung in unserem Haus erhalten haben, sollten sie später auch in anderen Betrieben anheuern.“ In der Wellnessresidenz Alpenrose wollte er daher zum Wohle des Unternehmens und der Lehrlinge eine Lehre auf die Beine stellen, die sich sehen lässt. 2018 gelang ihm ein beachtlicher Erfolg: das Gütesiegel „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“.

Der ganze Betrieb

Laut dem Personalmanager sei einer der wichtigsten Gründe für die Auszeichnung das richtige Augenmaß und Urteilsvermögen der Geschäftsführung: „Die Kapazitäten des Betriebs dürfen nicht überfordert werden.“ In der Wellnessresidenz Alpenrose werden zurzeit elf Lehrlinge in sechs Bereichen ausgebildet.
Der Betrieb solle die Lehrlinge in jedem Bereich bestmöglich in ihrer Entwicklung unterstützen, hierbei ist ein selbstsicherer Auftritt vor dem Gast von großer Bedeutung. Abgesehen davon müsse man seine eigenen Möglichkeiten zu nutzen wissen. „Da in unserem Betrieb mehr als 200 Menschen arbeiten, haben wir besonders viel Expertenwissen unter einem Dach.“ Es wäre eine Verschwendung, nicht aus dem Vollen zu schöpfen und den Lehrling in vielen Bereichen auszubilden. „Nicht nur die Ausbilder sind für die Lehre verantwortlich, sondern der ganze Betrieb“, ist sich Fankhauser sicher. Entlang dieser Koordinaten hat der Lehrbeauftragte auch die Ausbildung in seinem Betrieb ausgerichtet. Ausgezeichnet Individualität auf mindestens zwei Ebenen kennenzulernen sei enorm wichtig. Nicht nur muss das Ausbildungsprogramm auf den Lehrling zugeschnitten sein, sondern auch der Lehrling auf den Betrieb. Daher sind ein bis zwei Schnuppertage vor Beginn der Lehre im Hotel verpflichtend. „Nach dem Schnuppern führen wir ein intensives Gespräch sowohl mit dem Lehrling als auch mit den Eltern“, erklärt Fankhauser, der sich sicher ist, dass eine offene und gelungene Kommunikation entscheidend für den Erfolg der Lehre ist.

Durch die klare Struktur in der Wellnessresidenz Alpenrose werde diese gewährleistet.

Das Gütesiegel „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ sei eine große Ehre, für den Personalmanager aber nur ein Teilerfolg: „Sind wir auf dem Niveau, auf dem wir sein wollen? Sicher nicht“, gibt sich Fankhauser selbstkritisch, „wir sind aber auf dem absolut richtigen Weg.“ Schließlich sei immer Luft nach oben und man müsse dem Fortschritt immer voraus sein, damit man auch in Zukunft ausgezeichnet bleibe.

Lehre hat Qualität

Mit dem Gütesiegel „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ können Lehrbetriebe ihre sehr gute und strukturierte Lehrlingsausbildung unter Beweis stellen. Die
Auszeichnung wird vom Land Tirol in Zusammenarbeit mit Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer an Tiroler Ausbildungsbetriebe vergeben. Dieses Prädikat erhalten nur Betriebe, die auf eine hohe Qualität in der Lehrlingsausbildung wertlegen. Seit Jänner 2019 dürfen wieder viele neue Betriebe das Gütesiegel tragen. Alle zertifizierten Betriebe sind auch im Internet unter www.tirol-bildung.at zu finden. Engagierte Betriebe haben jedes Jahr die Möglichkeit, den Antrag auf Verleihung des Prädikates von Jänner bis Anfang April einzureichen

Quelle: Lehre in Tirol 2020

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