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Nach Matura Lehre als Maschinenbautechnikerin

Eine Lehre in der Tiroler Industrie ist hochattraktiv und eröffnet interessierten Jugendlichen hervorragende Berufschancen. Ein Beispiel dafür ist Magdalena Dablander (21) aus Silz, Lehrling beim Industrieunternehmen Thöni in Telfs.

Dablander absolvierte die Ferrarischule mit Schwerpunkt Sprachen, fühlte sich aber danach zur Technik hingezogen. Ein paar Tage Schnupperlehre beim Industrieunternehmen Thöni in Telfs ließen die Entscheidung der jungen Silzerin dann reifen. „Die Arbeit hat mir sehr gut gefallen, die Leute waren alle nett im Betrieb, ich habe mich richtig wohlgefühlt“, berichtet Dablander. Sie begann daher nach der Matura die Lehre als Maschinenbautechnikerin bei Thöni und sie hat es bis heute nicht bereut. Im September beginnt ihr drittes Lehrjahr. Ihre Ziele: „Ich hoffe, dass ich nach der Lehre im Betrieb bleiben kann, ich würde gern in die Konstruktionstechnik gehen.“

Da baut man auf ihre Vorkenntnisse aus der höherbildenden Schule.

„Magdalena ist ein sehr gutes Beispiel für die Lehre nach der Matura – eine Kombination, die immer interessanter wird“, sagt Lehrlingsausbilder Johannes Kröll. Dablander wird bei Thöni etwa gerne herangezogen, wenn es darum geht, Texte für Facebook zu schreiben.
Die Industriegruppe Thöni deckt eine ganze Bandbreite an Lehrberufen ab, Maschinenbautechniker, Mechatroniker und – heuer neu – Elektrotechniker und Konstrukteur. Thöni hat aktuell 40 Lehrlinge in Ausbildung, zusätzlich 80 Schüler im Technischen Gymnasium Telfs – daher ca. 120 Jugendliche in Ausbildung unter dem Dach der Thöni Akademie.
Die Aufstiegsmöglichkeiten für engagierte junge Facharbeiter sind bei Thöni absolut gegeben: „Wir haben nicht wenige ehemalige Lehrlinge im Betrieb, die heute die Meisterprüfung haben und z. B. verantwortliche Projektleiter sind.“

„Die Lehre hat zu Unrecht einen schlechten Ruf, vor allem wenn man bedenkt, dass Fachkräfte so gefragt sind wie schon lange nicht mehr.

Zudem ist mit den verschiedenen Modellen der Lehrausbildung wie ,Lehre mit Matura‘, ,Matura mit Lehre‘ oder auch ,Lehre nach Matura‘ für jeden was dabei. Jedenfalls können sich Jugendliche nach einer erfolgreichen Lehrausbildung in viele Richtungen weiterentwickeln und haben tolle Zukunftsaussichten“, sagt Stefan Falschlunger, Leiter der Lehrlingsausbildung. Und – wie Magdalena Dablander beweist – technische Lehrberufe sind für Mädchen in aller Regel genauso geeignet wie für Burschen. Dablander kann allen interessierten Mädchen eine Industrielehre empfehlen. Zumal im Beruf immer weniger Muskelkraft als vielmehr Hightech-Kompetenz wichtig ist. Dablander selbst hat im ersten Lehrjahr noch die klassischen Maschinen zu bedienen gelernt, wurde aber dann auf CNC-Maschinen eingeschult.

„Wenn ein Mädchen Interesse an Technik hat, ist es bei Thöni genau richtig“, sagt Falschlunger: „Egal ob Elektrotechnikerin, Maschinenbautechnikerin, Mechatronikerin oder Konstrukteurin, alle vier sind Berufe, in denen sich Mädchen gut zurechtfinden. Bisher haben wir mit Mädchen auch nur die besten Erfahrungen gemacht. Ich finde sogar, die Mädchen, die sich für so einen Beruf entschieden haben, haben sich das davor gut überlegt und wissen, wo ihre Stärken liegen.“

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Quelle: IV- Tirol

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